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Reifenwechsel selbst gemacht

Reifenwechsel ist einfacher als Sie denken. Wenn Sie ein wenig handwerklich begabt sind dann sollte diese Herausforderung für Sie keine als zu schwere sein.
Sie müssen nicht, für jede Kleinigkeit, welches ein Reifenwechsel ist, direkt zu einer Werkstatt und das machen lassen. Auf Dauer, müssen Sie sehr viel Geld ausgeben für Ihren Wagen und das lohnt sich nicht immer. In der Zeit, wo man ohnehin schon viel Geld für Steuern und Versicherung bezahlen müssen, sollte man versuchen einen Weg zu finden, die anderen Kosten möglichst gering zu halten.

Halten Sie die Reifen bei sich zu Hause auf, damit Sie nicht unnötig Aufbewahrungsgebühren bezahlen müssen. Mit einem normalen Wagenheber, welches normalerweise zu dem Zubehör des Wagens gehört, können Sie ganz einfach die Reifenmontage selber durchführen.

Dazu sollten Sie allerdings die Sicherheitsmaßnahmen beachten, weil das Reifenwechseln kein risikofreies Unterfangen ist. Stellen Sie auf jeden Fall sicher, dass Ihr Wagen vor einem Abrollen geschützt ist.

Um die Gefahren für ein Reifenwechsel komplett zu minimieren, können Sie auch eine Hobbywerkstatt aufsuchen. Diese stellen für sehr wenig Geld, das nötige Werkzeug bereit und Sie können die Hebebühne der Werkstatt benutzen. Der Reifenwechsel geht dann deutlich schneller und bezahlen, nur ein Bruchteil von dem was Sie bei einer Vertragswerkstatt bezahlen würden.

Was Sie bei einem Reifenwechsel genau machen müssen, steht in im Allgemeinen im Handbuch des Fahrzeugs. Dort können Sie die jeweiligen Schritte nachlesen. Wichtig ist, dass Sie eine helfende Hand haben, der Ihnen die nötigen Werkzeuge direkt bringt und ein Auge darauf wirft, ob alles stabil ist und keine Gefahren bestehen.
Ein Reifenwechsel sollte nicht länger als eine Stunde bis eineinhalb Stunden gehen.
Beachten Sie auch, die Zuordnung der Reifen. In den meisten Reifenmodellen ist markiert, für welche Postion diese gedacht sind. Vor allem die Anordnung vorne und hinten ist sehr wichtig. Vorne nutzen die Reifen schneller ab als hinten, daher sollten Sie die Anordnung auf jeden Fall beachten. Wenn Sie die Reifen montiert haben sollten Sie auch unbedingt den Luftdruck der Reifen kontrollieren. Welchen Luftdruck die Reifen haben sollten, steht bei den meisten Automodellen auf dem Tankdeckel

Allerdings bieten auch viele Vertragshändler Ihren Kunden auch einmal im Jahr ein kostenlosen Reifenwechsel an. Also fragen Sie ruhig mal nach bei Ihrem Händler des Vertrauens.

Pflege und Wartung

Das Pflegen seines Autos stellt einen wichtigen Punkt dar, selbst bei älteren und günstigeren Modellen. Niemand möchte, dass etwas an seinem Auto kaputt geht, doch die meisten fahren und fahren einfach nur, obwohl Schäden durch regelmäßige Wartungen verhindert werden können. Kleinere Inspektionen oder Ölwechsel können ganz einfach auch selbst durchgeführt werden, womit man den hohen Kosten von Werkstätten aus dem Weg gehen kann. Anleitungen und Material gibt es für fast alles frei zu finden. Da immer mehr Menschen kleinere Reparaturen selbst in die Hand nehmen, kann man sich eventuell auch nützliche Tipps einholen, um in Zukunft auch selbst Arbeiten Durchzuführen. Hierfür nimmt man sich am besten am Wochenende ausreichend Zeit, denn bekannterweise dauern Eingriffe am Auto immer länger, als man es einplant.

Komplizierte Arbeiten eher Profis überlassen

Kommt es zu anspruchsvolleren Reparaturen, so sollte man eventuell doch mit dem Gedanken spielen, sich an eine professionelle Werkstatt zu wenden. Hierbei sollte man allerdings die Preise vergleichen, denn diese können sehr stark variieren. Vor allem Bekannte können mit Tipps und Tricks weiterhelfen. Lassen Sie sich keine komplett neuen Bauteile anbieten, wenn nur ein Teil eines solches defekt ist. Auch Zusatzservices sollten nicht nach eigenständiger oder zweiter Überprüfung in Anspruch genommen werden, denn mit diesen soll in den meisten Fällen nur noch mehr Geld aus Ihrer Tasche gezogen werden. Wenn Sie sich dazu entscheiden, Inspektionen selbst durchzuführen, sollten Intervalle in jedem Fall eingehalten werden. Notieren Sie sich Zahlen genauestens, damit nichts überfällig wird, aber auch nichts an Arbeiten zu häufig durchgeführt wird.

Äußere Pflege und Optik

Nicht nur die eigentliche Funktionalität eines Autos ist sehr wichtig, sondern vor allem das Aussehen rückt immer weiter in den Vordergrund. Ob Felgen, spezielle Lackierungen oder sonstige Veränderungen am Aussehen, spielt hierbei keine Rolle. Gerne werden hierfür hunderte, wenn nicht sogar tausende Euro ausgegeben. Natürlich muss man sich hierbei nicht anschließen, allerdings kann man ruhig darauf achten, dass das Auto stets von Schmutz befreit ist und man keine riesigen Kratzer verursacht, welche durch etwas Vorsicht hätten verhindert werden können. Was ebenfalls oft vergessen wird, ist ein einfetten der Türen oder weiterer verschiedener mechanischer Bauteile, mit welchem ein Verschleißen verlangsamt werden kann. Die Dichtigkeit spielt ebenfalls eine wichtige Rolle. Besteht diese an manchen Stellen nicht, so kann es zu großen Schäden durch Wasser und Feuchtigkeit kommen. Vor allem durch die Türen kann viel Wasser eindringen und Feuchtigkeit verursachen. Durch spezielles Werkzeug, welches aber nicht allzu teuer ist, kann die Innenverkleidung entfernt und Abdichtungen erneuert werden.

Keilriemen wechseln

Der Keilriemen ist etwa 160 Zentimeter lang, schwarz und aus Gummi. Die Aufgabe des Keilriemens ist es das Auto elektrisch mit Energie zu versorgen. Er ist darüber hinaus ein sehr wichtiger Bestandteil eines Fahrzeugs. Nichtsdestotrotz werden viele Fahrer auf den Keilriemen erst dann aufmerksam, wenn dieser anfängt Probleme zu machen. Wenn er nicht mehr ordnungsgemäß funktioniert, dann quietscht er. Viele wissen nicht einmal welche Funktion der Keilriemen erfüllt und schon gar nicht wie oft dieser gewechselt werden muss. Trotzdem sollten sich Autofahrer mit dem Thema ,,Keilriemenwechsel” auseinandersetzen, denn das Quietschen sollte immer ernst genommen werden. Man muss wissen, dass ein Auto ohne den Keilriemen nicht funktionieren kann. Wenn der Keilriemen reißt, verrutscht oder andere Funktionsstörungen aufweist, dann kann es sein, dass die Batterie nicht mehr geladen werden kann. Bei einem Riss des Keilriemens entsteht im Motorraum ein sehr lauter Knall.

Der Wechsel und die Funktion vom Keilriemens

Oft hat der Keilriemen sogar eine Zuständigkeit für die Servolenkung. Das kann äußerst gefährlich sein. Denn wenn der Keilriemen während der Autofahrt reißt, so ist das Lenken des Fahrzeuges sehr schwierig. Im Anschluss darauf kann das Kühlwasser nicht mehr richtig zirkulieren und das führt dazu, dass der Motor überhitzt. In diesem Fall sollte so schnell wie möglich die nächstgelegene Werkstatt aufgesucht werden.

Ist eine Reparatur mit einem Damenstrumpf möglich?

Unter Leuten heißt es, dass der Keilriemen sehr wohl durch einem Damenstumpf ersetzt werden kann. Stimmt das eigentlich? So ganz falsch ist die Aussage nicht. In den 60er Jahren wurde früher der Keilriemen temporär durch einen Seidenstrumpf gewechselt. Bei allen Modellen, die nach den 60er Jahren herauskamen ist das allerdings nicht mehr empfehlenswert. Das liegt daran, dass die neueren Modelle alle einen Treibriemen haben anstatt des normalen ,,Keilriemens”. Der Teilriemen ist außerdem viel länger als der klassische Keilriemen, wie er bei älteren Autos bekannt ist. Der Grund für die Länge des Teilriemens ist, dass er für das Antreiben mehrerer Funktionen, wie beispielsweise die Klimaanlage, Servolenkung, etc. zuständig ist.

Der Keilriemen quietscht – Was ist zu tun?

Sobald der Keilriemen zum Quietschen anfängt, sollte gehandelt werden. Das Quietschen entsteht durch das Verrutschen des Keilriemens. Für das Verrutschen gibt es zwei Gründe. Der Keilriemen kann bei Nässe von der Scheibe rutschen, positioniert sich jedoch wieder auf die richtige Stelle. Wenn der Keilriemen allerdings nur ganz kurz aufquietscht, so ist das nicht allzu schlimm. Dauert das Quietschen länger an, dann kann durchaus sein, dass der Keilriemen viel zu locker auf der Keilriemenscheibe liegt, was meistens durch einen Verschleiß hervorgerufen wird. In diesem Fall sollte die Werkstatt sofort aufgesucht werden, damit der Keilriemen wieder korrekt angebracht werden kann. Des Weiteren kann der Fahrer den Keilriemen selber austauschen. Hierbei ist etwas Feingefühl und ebenso das passende Werkzeug notwendig.

KFZ Hauptuntersuchung

Mit einer gewissen Regelmäßigkeit müssen in Deutschland Kraftfahrzeuge zur Hauptuntersuchung, umgangssprachlich auch TÜV genannt. Ziel ist es, dass alle Fahrzeuge die am Straßenverkehr teilnehmen auch verkehrstauglich sind. Die Verkehrstauglichkeit prüfen heißt, dass die Fahrzeuge einerseits der Verkehrssicherheit und andererseits der Umweltverträglichkeit entsprechen. Die Umweltverträglichkeit wird durch die Abgasuntersuchung festgestellt.

Umfang der Hauptuntersuchung

Die Hauptuntersuchung ist eine zerlegungsfreie Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfung von Bauteilen an Fahrzeugen. Zudem wird das Fahrzeug auf Vorschriftsmäßigkeit geprüft. Wichtig ist hier zu wissen, es geht um die Verkehrssicherheit und nicht um die Betriebssicherheit.
Zur HU müssen alle zulassungspflichtigen Kraftfahrzeuge und Anhänger, d.h. aber auch, alle Fahrzeuge mit einem Versicherungskennzeichen wie Roller, Leichtfahrzeuge oder selbstfahrende Arbeitsmaschinen müssen die Überprüfung nicht antreten.

Die Durchführung der Untersuchung

Staatlich anerkannte Prüfungsorganisationen nehmen die HU vor. Das wäre die DEKRA, der TÜV Süd, TÜV Nord, TÜV Hanse und noch andere Prüfungsorganisationen.
Der Fahrzeughalter ist verantwortlich, dass sein Fahrzeug fristgerecht zur HU vorstellt wird und natürlich trägt er auch die Kosten für die HU.
Die Durchführung der HU wird mittels einer Bescheinigung nachgewiesen. Wurden keine wesentlichen Mängel festgestellt, dann wird der Fahrzeugschein mit einem Prüfstempel versehen und die begehrte Prüfplakette wird am hinteren Kennzeichen angebracht.

Feststellung von wesentlichen Mängeln

Werden bei der Prüfung wesentliche Mängel festgestellt, dann muss das Fahrzeug innerhalb eines Monats zur Nachprüfung, die Mängel sollten dann beseitigt sein. Werden Mängel festgestellt, die die Verkehrssicherheit beeinträchtigen, dann wird ein Verbot zur Teilnahme am Straßenverkehr mit diesem Fahrzeug ausgesprochen und kurzer Hand wird die Plakette entfernt.

Die Prüfplakette

Die Prüfplakette auf dem hinteren Kennzeichen dient als Nachweis der durchgeführten HU. Sie ist farblich gestaltet in den Farben braun, rosa, grün, orange, blau und gelb. Die Farben signalisieren das Jahr, indem das KFZ zur HU muss. Die Farbreihenfolge ist fest und wiederholt sich somit alle 6 Jahre.

Überschreitung der Frist zur HU
Werden die Fristen zur HU überschritten, dann liegt eine Verkehrsordnungswidrigkeit vor. Für PKW, Motorräder und leichten Anhängern gilt Folgendes:
a) Fristüberziehung bis zu 2 Monate: Verwarngeld in Höhe von 15 Euro
b) Fristüberziehung bis zu 4 Monate: Verwarngeld in Höhe von 25 Euro
c) Fristüberziehung bis zu 8 Monate: Verwarngeld in Höhe von 60 Euro
c) Fristüberziehung mehr als 8 Monate: Bußgeld in Höhe von 75 Euro

Die Untersuchungsintervalle

Für die einzelnen Fahrzeugarten gibt es unterschiedliche Untersuchungsintervalle. Diese lassen sich unterscheiden nach dem 1. Untersuchungsintervall nach einer Erstzulassung und den nachfolgenden Untersuchungsintervallen.
a) PKW: 1. Untersuchung nach Erstzulassung nach 36 Monate, anschließend alle 24 Monate
b) Taxis und Mietfahrzeuge: 1. Untersuchung nach Erstzulassung nach 12 Monate, anschließend alle 12 Monate
c) Motorräder und Leichtkrafträder: 1. Untersuchung nach Erstzulassung nach 24 Monate, anschließend alle 24 Monate
d) Anhänger bis 750 kg: 1. Untersuchung nach Erstzulassung nach 36 Monate, anschließend alle 24 Monate
e) Anhänger bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht: 1. Untersuchung nach Erstzulassung nach 24 Monate, anschließend alle 24 Monate
f) Anhänger über 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht: 1. Untersuchung nach Erstzulassung nach 12 Monate, anschließend alle 12 Monate
g) LKW bis 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht: 1. Untersuchung nach Erstzulassung nach 24 Monate, anschließend alle 24 Monate
h) LKW über 3,5 t zulässiges Gesamtgewicht: 1. Untersuchung nach Erstzulassung nach 12 Monate, anschließend alle 12 Monate

Der Rest der Welt

In vielen Staaten wird in ähnlicher Weise eine Überprüfung der Fahrzeugflotte durchgeführt.
Die Fahrzeuge in Deutschland stehen also nicht allein auf dem technischen Prüfstand.
Deswegen – allzeit gute Fahrt.